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Erfolgreiches Sport-Mentaltraining:
8 grundsätzliche Tipps für Training und Wettkampf

Keine Frage, Kraft, Ausdauer, Taktik, Technik und Material, alles gehört optimiert. Letztendlich sind aber alle großen sportlichen Erfolge auch mentale Sonderleistungen. Wenn du dich optimal für den Tag X vorbereiten möchtest, dann würde ich dir sehr gerne die folgenden grundsätzlichen Tipps für dein Mentaltraining ans Herz legen.

HALTE DEINEN FOKUS IM HIER UND JETZT
Die Vergangenheit ist vorüber, die Zukunft steht dir erst noch bevor. Nur im gegenwärtigen Moment kannst du als Athlet performen. Deshalb ist es essentiell zu erlernen, den Fokus deiner Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt halten zu können.

FOKUSSIERE DICH AUF DEN PROZESS
Der Flow-Zustand ist ein Seins-Zustand, welcher sich nur einstellen kann, wenn du dich auf dein leidenschaftliches Tun im Hier und Jetzt fokussierst. Sobald du anfängst darüber nachzudenken, welche Auswirkungen der momentane Spielstand auf die Tabelle haben könnte, wer der nächste Gegner sein könnte, welches möglicherweise besseres Material dein Gegner haben könnte, wirst du den Fokus auf das Hier und Jetzt verlieren.

ACHTE AUF DEINE INNEREN MONOLOGE
Du kannst den Zustand deines Geistes nicht trennen von deiner körperlichen Leistungsfähigkeit. Das gehört zusammen. Jedes Mal, wenn du einen Gedanken hast, werden auch entsprechende chemische Botenstoffe in deinem Gehirn produziert. Diese Botenstoffe wiederum, die aufgrund deiner Gedanken produziert wurden, führen in deinem Körper dazu, dass du dich entsprechend deiner Gedanken auch fühlst. Du fühlst dich also auf körperlicher Ebene so, wie du denkst, und dann denkst du so, wie du dich körperlich fühlst. Ich sage meinen Athletinnen und Athleten immer, sie sollen sich die Inhalte ihrer inneren Monologe ähnlich sorgfältig auswählen, wie sie das bei einem Kauf einer neuen Jeans im Geschäft auch tun würden.

FOKUSSIERE DICH AUF DAS, WAS FÜR DICH KONTROLLIERBAR IST
Oft beschweren sich Athleten während oder nach den Wettkämpfen über die Witterungsverhältnisse oder die als schlecht empfundenen Schiedsrichterleistungen. Die Platz- oder Pistenverhältnisse beim Fußball bzw. beim Ski fahren können noch so unangenehm sein, aber du kannst das in diesem Moment nicht ändern. Versuche dich möglichst optimal auf die Bedingungen einzustellen und verschwende deine Energie nicht für Dinge, welche du nicht kontrollieren kannst.

MACHE DEINEN SELBSTWERT NICHT ABHÄNGIG DAVON, WAS ANDERE SAGEN ODER DENKEN
Analysiere deine Leistungen im Kreise deiner Vertrauten und damit basta! Achte insbesondere auf einen behutsamen Umgang mit den sozialen Medien.

VERTRAUE IM WETTKAMPF AUF DEINE ERLERNTEN AUTOMATISMEN
Im Training darf dein kritischer Verstand dabei sein, die Dinge werden dort oftmals mit Hilfe von Trainern und Videos analysiert und besprochen. Ein lösungsorientiertes Vorgehen ist hier angesagt. Aber im Wettkampf gilt es auf die Automatismen zu vertrauen, den Geist weitestgehend zu beruhigen. Eine gewisse Unbekümmertheit ist gefragt, denn die möglichst ungehemmte Ausführung mit voller Fokussierung im Hier und Jetzt entscheidet über Sieg oder Niederlage.

FINDE WEGE, DEINEN GEIST ZU BERUHIGEN
Du kannst deinem Geist nicht alle deine Gedanken einfach plötzlich so „wegnehmen“, nur weil du jetzt gerade einen Wettkampf hast und ganz ruhig und fokussiert sein möchtest. Stattdessen bietest du deinem Geist einen sogenannten Aufmerksamkeitsanker an. Dies könnte dein Atemrhythmus sein, denkbar sind aber auch viele andere Dinge. Du versuchst dieses Vielerlei an Gedanken durch einen einzigen Gedanken, den Aufmerksamkeitsanker, zu ersetzen. Achte zudem auf deine Atmung: Bauchatmung chillt dich! Diesen Effekt verstärkst du zusätzlich, wenn du etwas länger aus- als einatmest.

AKZEPTIERE DEINE FEHLER
Natürlich werden gerade im Spitzensport die Fehler immer auch analysiert werden müssen. Die Frage ist aber, mit welcher Grundhaltung dies geschieht: Fehler sind Lernchancen und können auch bei optimaler Vorbereitung passieren. Akzeptiere das Geschehene: Umso schneller, umso besser! Es ist noch nie ein Fehler wieder ungeschehen gemacht worden.

 

Mindfulness und mentales Training: das andere Training vor dem Training.

Mario Reiser, Sport Mental Training in Vorarlberg

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mit sport-mentaltrainer mario reiser, Vorarlberg, österreich

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