Versagensängste meistern – Tipps für Athleten

Obwohl die Vorbereitung sehr gut verlief und im Training alles passte, spürst du vor oder während des Wettkampftages bzw. Spiels ein ungutes Gefühl. Manchmal kommst du mit diesem unguten Gefühl noch halbwegs zurecht, manchmal lähmt es dich fast. Viele Top-Athletinnen bzw. Top-Athleten haben diese oder ähnliche Versagensängste. Nur sehr wenige sprechen aber offen darüber.

Und genau über diese Dinge sprechen wir in meinen Mindfulness-Kursen, immer mit einer lösungs- und entwicklungsorientierten Perspektive.

Sehr gerne möchte ich dir nun ein paar effektive Tipps geben, welche Inspiration sein sollen für deinen Entwicklungsprozess im Umgang mit möglichen Versagensängsten.

Positive Selbstgespräche führen
→ Der Kampf ums Durchhalten, um Siege und um positive Resultate wird immer zuerst im Kopf geführt. Wenn du es schaffst, deine Selbstgespräche in eine positive Richtung zu lenken, dann bist zu auch körperlich in der Lage, optimal zu performen.
→ Selbstgespräche geben dir die Möglichkeit, deine Gedanken einzuordnen und dir selbst Anweisungen zu geben.
→ Frage dich, wie du mit dir reden möchtest. Welche Geschichten erzählst du dir immer wieder selbst? Und bringen dich diese Geschichten auch weiter?
→ Führe regelmäßig ganz gezielt positive Selbstgespräche! Mache das jeden Tag, mehrmals!
→ Beispiele: „Ich schaffe das!“ – „Ich bin top vorbereitet!“ – „Ich kann das!“ – „Ich weiß, dass ich besser bin als die anderen!“ – „Geil gemacht!“

Rationalisierungen
→ Du nimmst damit deinen negativen Gedanken die Kraft, indem du sie mit positiven Erfahrungen vergleichst, die du bereits schon früher machen konntest.
→ Sage dir beispielsweise: „In der vergangenen Saison habe ich das doch auch geschafft…“

Aufmerksamkeitsveränderungen
→ Du führst deine Aufmerksamkeit ganz gezielt weg von deinen negativen Selbstgesprächen.
→ Eine Möglichkeit ist, sich auf einen Aspekt der Innen- oder Außenwelt zu konzentrieren. Das ist auch ein ganz wesentlicher Übungsaspekt in meinen Mindfulness-Trainings.

Fehler als Lernchancen begreifen
→ Versuche Niederlagen und Fehler als Lernchancen zu begreifen und lege eine lösungsorientierte Grundhaltung an den Tag.
→ Wenn Dinge nicht optimal laufen, frage dich selbst: „Was könnte ich jetzt tun, um in dieser Wettkampf- oder Spielsituation zukünftig besser performen zu können?“ Ich verwende für die Bearbeitung derartige Fragen immer auch Skalierungen.

Entspannungsübungen
→ Um Versagensängste zu minimieren, habe ich eigens für Athleten die Meditation „Sich mit dem Lausbuben von damals wieder verbinden“ entwickelt.
→ Je nach Sportart immer wieder Wettkampf- und Spielpausen für kurze Atem-Übungen nützen.

Humor
→ Wer aufhört, wenn es weh tut, hat keinen Erfolg. Für Erfolg benötigt man Durchhaltevermögen.
Verfolge deine Ziele daher sehr konsequent, nimm dich aber nicht immer zu ernst und lache auch gerne einmal über deine nicht immer ganz berechtigten Versagensängste.

Das andere Training vor dem Training.

Bestimme DU deinen Weg zum Erfolg.

Peak performance starts with your mind.