Mentaltraining für Tennis
Mindfulness For Elite Sports
- Dein Kopf kontrolliert dein Spiel
- Fokussiert bleiben, auch unter Druck
- Für Spieler und Trainer
Doppelfehler? Abhaken. Fokus zurück. Nächster Punkt.
Matches werden selten durch perfekte Schläge entschieden, sondern durch die Reaktion darauf, wenn etwas schiefgeht. Diese Reaktion ist trainierbar, genau wie deine Vorhand oder dein Aufschlag.

- Was du bekommst
- Basiskurs, 6 Module, 120 Minuten, auch einzeln buchbar. Übungsunterlagen und mp3-Dateien inklusive.
- Wann wir arbeiten
- Vor Ort im Dreiländereck oder online, auch während der Turniersaison.
- Für welches Niveau
- Vom Landesliga-Spieler bis zum Kaderathleten. Und für Tennistrainer.
- Wie es losgeht
- Mit einem kostenlosen Erstgespräch, vor Ort in Lauterach oder online.
Mentalcoaching im Tennis
Tennis verlangt höchsten Fokus über Stunden. Ein Moment der Nervosität, ein Doppelfehler oder ein verlorener Ballwechsel kann das Momentum drehen. Plötzlich entgleitet dir ein Match, das du eigentlich im Griff hattest.
Was machen Spieler anders, die auch beim Stand von 4:5 im dritten Satz noch ihr Spiel spielen? Sie halten sich an das, was in ihrer Hand liegt. Atmung, Selbstgespräche, Fußarbeit, Schlägerhaltung.
Die Spielweise deines Gegners kannst du nicht kontrollieren, das Publikum nicht und das Ergebnis schon gar nicht. Deine Reaktion darauf sehr wohl. Genau daran arbeiten wir.
Dazu lernst du, Fehler sofort abzuhaken und dich Punkt für Punkt neu auszurichten. Ob das Angebot nun Mentaltraining, Mentalcoaching oder Mental Coaching heißt, ändert daran nichts.
Vier Übungen für zwischen den Punkten
25 Sekunden hast du zwischen zwei Punkten. Lang genug, um zu grübeln, zu kurz, um dich zu erholen.
Diese vier Übungen brauchen keine zusätzliche Trainingszeit. Du baust sie in das ein, was ohnehin passiert.

1. Die 25-Sekunden-Routine
Teil die Pause zwischen zwei Punkten in vier feste Schritte. Weg vom Ort des Geschehens, einmal bewusst ausatmen, Blick auf die Saiten, dann Blick zum Aufschlagfeld.
Immer dieselbe Reihenfolge, auch beim 40:0.
2. Die Aufschlagroutine
Der Aufschlag ist der einzige Schlag im Tennis, bei dem dich niemand stört. Du bestimmst den Zeitpunkt, den Rhythmus und den Ballwurf.
Leg drei Dinge fest, die immer gleich ablaufen: die Anzahl der Aufpraller, ein Atemzug, ein Blick zum Ziel. Übe das an der Wand oder im Training, bevor du es im Match brauchst.
3. Nach dem Doppelfehler
Der Doppelfehler ist die einzige Situation im Tennis, in der du einen Punkt völlig ohne Zutun des Gegners verschenkst. Entsprechend hart trifft er.
Vereinbare mit dir selbst eine feste Regel: ein tiefer Atemzug, dann zurück zur Grundlinie und auf den nächsten Aufschlag konzentrieren. Kein Blick zur Box, kein Wort. Wer einen Doppelfehler kommentiert, verlängert ihn.
4. Vor dem Big Point
Nicht jeder Punkt zählt gleich viel. Break-Ball, Satzball, Tiebreak. Genau dort entscheiden sich Matches und genau dort neigen viele dazu, vorsichtiger zu spielen.
Leg dir vorher fest, was du bei einem Big Point tust. Nicht das Ergebnis, sondern die Handlung: erster Aufschlag nach außen, Vorhand cross, ans Netz. Ein Plan verhindert, dass du in wichtigen Momenten nur noch hoffst.
Übungen für andere Sportarten und Situationen findest du bei den Mentaltraining-Übungen.
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Mentale Stärke im Tennis
Mentale Stärke ist im Tennis kein Charakterzug, den man mitbringt oder nicht. Sie zeigt sich an drei messbaren Stellen.

Das Punktesystem im Tennis ist dabei gnadenlos. Du kannst mehr Punkte gewinnen als dein Gegner und das Match trotzdem verlieren. Wer das begriffen hat, hört auf, jeden Punkt gleich zu bewerten und fängt an, die wichtigen zu erkennen.
Wie lange du nach einem Fehler brauchst.
Bei manchen Spielern sind es Sekunden, bei anderen zwei Games. Diese Zeitspanne lässt sich verkürzen und zwar deutlich.
Wie du bei Führung spielst.
Viele verlieren ein Match nicht im Rückstand, sondern bei 5:3. Der Kopf schaltet vom Spielen aufs Verwalten um und die Beine hören auf, sich zu bewegen.
Was du bei Gegenwind tust.
Ein starker Gegner, ein schlechter Platz, eine strittige Entscheidung. Mentale Stärke heißt nicht, dass dich das nicht stört. Sie heißt, dass du trotzdem deinen Plan spielst.
Wie sich mentale Stärke grundsätzlich aufbaut, liest du auf der Seite zur mentalen Stärke im Sport.
Was du im Tennis Mentaltraining lernst
Mein Basiskurs für Tennisspieler und Trainer besteht aus sechs Modulen à 120 Minuten. Die Werkzeuge daraus wendest du selbständig an, im Training genauso wie im Match.
Daran arbeiten wir gemeinsam:
- Atemtechniken zur Stressregulierung
- Mentale Routinen vor und während des Spiels
- Einführung in Meditation und andere Entspannungstechniken
- In den mental optimalen Leistungszustand kommen
- Die Arbeit mit Bildern und Visualisierungstechniken
- Einen gewinnbringenden Umgang mit Fehlern erlernen
- Mit strittigen Schiedsrichterentscheidungen klarkommen
- Auch in Drucksituationen Bestleistungen abrufen
- Gestärkt aus schwierigen Situationen hervorgehen, etwa mit Trainern
- Spaß und Spielfreude neu entdecken und befreit aufspielen
Jedes Modul verbindet mentale Werkzeuge mit dem, was du aus deinem normalen Tennistraining kennst. Welche Inhalte im Basis- und Vertiefungskurs stecken, steht beim mentalen Training im Sport.
Die Pausen, in denen Matches gewonnen werden
Tennis besteht aus Unterbrechungen. Seitenwechsel, Pausen zwischen den Aufschlägen, Wartezeiten nach langen Ballwechseln. Zusammengerechnet verbringst du mehr Zeit mit Warten als mit Spielen.
Genau dort schleichen sich Zweifel ein. Du trainierst, negative Gedanken zu stoppen und mit klarem Kopf ins nächste Game zu gehen.
Ein Schlüssel dabei ist deine eigene Erwartungshaltung. Was der Trainer, die Eltern oder die Rangliste erwarten, entzieht sich dir. Deine eigene Messlatte nicht. Niemand spielt sein bestes Tennis, während er wütend, ängstlich oder genervt ist.
Vor den Big Points ist Gelassenheit deshalb keine Stilfrage, sondern eine Voraussetzung. Mein Schwerpunkt liegt auf Mindfulness, also auf der Fähigkeit, im gegenwärtigen Punkt zu bleiben statt im letzten.
Antizipation und Wahrnehmung
Im Tennis entscheidet oft, wer den Ball früher liest. Nicht wer schneller läuft, sondern wer früher losläuft.
Dafür brauchst du Informationen, die vor dem Treffpunkt liegen. Die Schulterdrehung deines Gegners, die Position seiner Füße, die Höhe des Ballwurfs beim Aufschlag. Wer erst auf den Ball reagiert, ist schon zu spät.
Wahrnehmungstraining schärft genau diesen Blick. Dazu kommt die Frage, worauf du deine Aufmerksamkeit im Ballwechsel richtest. Zwischen Ball, Gegner und eigener Position hin und her zu springen, kostet Tempo. Eine klare Reihenfolge spart es.
Der Rhythmus des Spiels gehört ebenfalls dazu. Viele Spieler übernehmen unbewusst das Tempo ihres Gegners, auch wenn es ihnen nicht liegt. Das lässt sich bemerken und ändern.
Vor dem Match
Die mentale Vorbereitung beginnt nicht beim Einspielen, sondern am Abend davor.
Am Vorabend legst du fest, wie du spielen willst. Nicht, wie du gewinnen willst. Zwei oder drei Handlungsabsichten genügen, zum Beispiel: hoher zweiter Aufschlag oder tiefe Rückhand cross.
Am Turniertag ist Warten die eigentliche Aufgabe. Plätze verschieben sich, Matches dauern länger und du sitzt drei Stunden auf der Anlage. Wer in dieser Zeit im Kopf schon spielt, kommt leer auf den Platz. Eine feste Beschäftigung hilft mehr als jede Motivation.
Beim Einspielen geht es nicht um die letzten technischen Korrekturen. Es geht darum, ein Gefühl für Ball, Platz und Licht zu bekommen. Wer sich beim Einspielen über Fehler ärgert, hat das Match im Kopf schon begonnen.
Nach dem Match gilt eine einfache Regel: erst duschen, dann denken. Die Analyse direkt am Netz ist selten die, die dir am nächsten Tag noch einleuchtet.

Für junge Tennisspieler und ihre Eltern
Kaum ein Sport bewertet Kinder so früh und so öffentlich wie Tennis. Ranglisten ab dem Grundschulalter, Turniere am Wochenende und nach jedem Match eine Zahl, die sich verändert.
Für junge Spieler ist das eine besondere Belastung. Sie lernen schnell, ihren Wert an Ergebnissen zu messen und genau das macht sie im Match verkrampft.
Ich habe 25 Jahre als Lehrer gearbeitet, bevor ich hauptsächlich mit Sportlern arbeitete. Diese Erfahrung prägt das Nachwuchsprogramm. Mit einem Dreizehnjährigen spricht man anders über Druck als mit einem Kaderathleten, auch wenn der Mechanismus derselbe ist.
Für Eltern ist vielfach die Frage wichtig, ob ein frühes Mentaltraining sinnvoll sei. Die Antwort ist klar ja. Alles zum Nachwuchsprogramm steht bei den jungen Athleten.
Für Tennistrainer
Als Trainer siehst du es jede Woche: Der Schlag sitzt im Training und verschwindet im Match. Der Trainerkurs umfasst sechs Module und gibt dir Werkzeuge, die du direkt in deine Einheiten einbaust.
Es geht darum, wie du Routinen vermittelst, ohne dass sie starr werden. Und darum, wie du nach einem verlorenen Match das richtige Gespräch führst.
Der Zeitpunkt entscheidet dabei mehr als der Inhalt. Direkt nach dem Match ist fast alles, was du sagst, verschwendet. Was für Vereine und Trainerteams sonst noch möglich ist, steht beim Mentaltraining für Trainer und Teams.
Mit wem ich im Tennis arbeite
Meine Athletinnen und Athleten kommen aus dem Weltcup, aus Bundesligamannschaften und aus Nachwuchskadern. Vor allem aus Ski Alpin, Fußball, Handball und Leichtathletik.
Im Tennis kann ich bislang keinen großen Namen nennen. Das sage ich lieber offen, als es zu umschreiben. Was ich zeigen kann, ist die Arbeitsweise und das, was Athleten aus anderen Sportarten darüber sagen, nachzulesen bei den Referenzen.
Den Ablauf einer Zusammenarbeit findest du bei Mentaltraining für Athleten.
Was hinter dem Kurs steht
Hinter dem, was ich vermittle, stehen mehr als 30 Jahre Beschäftigung mit Druck und Leistung.
Der Fokus liegt nicht auf schneller Problembehebung, sondern auf deiner Entwicklung über eine ganze Saison. Am Ende geht es nie nur um Tennis, sondern immer auch um dich als Person.
Die Module sind festgelegt, die Anwendung ist deine.
Häufige Fragen
Was bringt Mentaltraining im Tennis konkret?
Du verkürzt die Zeit, die du nach einem Fehler brauchst. Und du spielst bei Führung weiter dein Spiel, statt auf Sicherheit umzuschalten. Dazu bekommst du Routinen für die 25 Sekunden zwischen den Punkten und einen Plan für Big Points. Das sind die drei Stellen, an denen Matches im Kopf entschieden werden.
Ab welchem Spielniveau lohnt sich das?
Sobald dich der Leistungsunterschied zwischen Training und Match stört. Das trifft auf Landesliga-Spieler genauso zu wie auf Kaderathleten, denn der Druck fragt nicht nach der Rangliste. Im Nachwuchs arbeite ich ab etwa zwölf Jahren mit einem eigenen Programm.
Wie schnell wirkt das im Match?
Die Routine zwischen den Punkten kannst du im nächsten Training ausprobieren. Bis sie im entscheidenden Tiebreak trägt, braucht es Wiederholung, meist ein paar Wochen mit regelmäßiger Anwendung. Werkzeuge, die man nur kennt, wirken nicht.
Hilft Mentaltraining gegen Doppelfehler?
Gegen die technische Ursache nicht, dafür ist dein Tennistrainer zuständig. Gegen die Spirale danach sehr wohl. Die meisten Doppelfehlerserien entstehen nicht aus einem Technikproblem, sondern aus der Angst vor dem nächsten zweiten Aufschlag. Genau dort setzen wir an.
Geht Tennis Mentaltraining auch online?
Ja und während der Turniersaison ist das oft die einzige praktikable Variante. Wir arbeiten per Videocall, auf Deutsch oder Englisch. Vor Ort treffen wir uns im Dreiländereck.
Was kostet Mentaltraining für Tennisspieler?
Das Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Den Preis für die Module bespreche ich im Gespräch, weil er davon abhängt, wie viele du buchst. Eine Zahl ohne diesen Zusammenhang wäre wenig hilfreich.

Bereit für die wichtigen Punkte?
Im Match zählt nicht, was du kannst, sondern was du abrufst. Genau daran arbeiten wir.
Der erste Schritt ist ein kostenloses Erstgespräch. Danach weißt du, ob und wie wir zusammenarbeiten. Meine Nummer: +43 650 2634822.
Unverbindlich und kostenlos.


