Über mich
Mario Reiser, Sportmentaltrainer aus Lauterach
Ich bin Jahrgang 1968 und lebe mit meiner Familie in Lauterach unweit des Bodensees. Seit 2018 arbeite ich als Sportmentaltrainer und Mindfulness Coach. Davor stand ich 25 Jahre lang als Lehrer vor einer Klasse.
Meine Athletinnen und Athleten kommen aus dem Weltcup, aus Bundesligamannschaften und aus Nachwuchskadern. Was sie verbindet, ist nicht das Leistungsniveau, sondern eine Frage. Wie bekomme ich am Tag X das auf die Strecke, was im Training längst da ist?
Angefangen hat das alles mit einer Fernsehsendung über Shaolin-Mönche und einem Sommer in China. Das war 1993.

- Seit 2018
- Mindfulness For Elite Sports gegründet, mit dem Thema befasst seit 1993.
- Diplompädagoge M.A.
- Lehramt an der PH Feldkirch, Masterstudium am City College of New York.
- Zertifiziert
- Achtsamkeitslehrer, Sport-Mentalcoach, Neuromentaltrainer. Verbände ÖBAM, VFAM, AHMS.
- Wo ich arbeite
- Vor Ort im Dreiländereck und online, auf Deutsch oder Englisch.
Wie ich zum Mentaltraining kam
Mich interessiert nicht, woher eine Methode kommt oder wie alt sie ist. Mich interessiert, ob sie im Starthaus funktioniert. Das ist bis heute mein Maßstab geblieben.
1993 sah ich im Fernsehen Bilder von Shaolin-Mönchen. Sie rammten sich spitze Gegenstände in den Hals und in die Bauchgrube, ohne sich zu verletzen. Ich war 25 und Sportler genug, um genau eine Frage zu haben: Wie geht das?
Die Antwort stand in keinem Buch, das ich damals bekommen konnte. Also verbrachte ich den ganzen Sommer in China, um mir das vor Ort anzusehen. Es blieb nicht bei dieser einen Reise. In den Jahren danach war ich immer wieder in Asien. Jedes Mal trieb mich dieselbe Frage an: Gibt es dort Techniken, die auch bei uns etwas bringen?

Von 1998 bis 2000 studierte ich am City College of New York. In diesen Jahren setzten die Chicago Bulls und die Los Angeles Lakers im Basketball neue Maßstäbe. Mich interessierten weniger die Titel als die Trainingsmethoden, die damals als ziemlich ungewöhnlich galten. So kam ich zu meinem ersten Vortrag mit George Mumford und Phil Jackson.
Dort hörte ich zum ersten Mal, wie Mindfulness im Spitzensport tatsächlich eingesetzt wird. Nicht als Beiwerk, sondern als Teil des Trainings. Mumford hat diese Arbeit mit den Bulls und den Lakers als Sportpsychologe umgesetzt. Jackson hat mit diesem Ansatz elf Meistertitel als Trainer gewonnen. Von da an hatte ich meine Leidenschaft gefunden.
Danach vergingen fast zwei Jahrzehnte, in denen ich mich mit dem Thema befasste, ohne daraus einen Beruf zu machen. Dass ich dieses Wissen einmal an Athletinnen und Athleten weitergeben würde, war damals nicht der Plan. 2018 gründete ich dann Mindfulness For Elite Sports. Wie diese Methode aufgebaut ist und was sie im Sport leistet, habe ich unter Mindfulness als Methode ausführlich beschrieben.

Ich komme selbst aus dem Sport
Sport war bei mir nie ein Zusatz. Schon als kleiner Junge war ich ständig unterwegs: Fußball, Ski und vor allem Radrennsport. Der Radsport hat mich am längsten begleitet und mich am meisten gelehrt.
Wer Rennen fährt, kennt diesen Moment, in dem der Körper noch könnte und der Kopf schon aufgegeben hat. Und den anderen, in dem beides zusammenpasst und plötzlich alles leicht wird. Der Kopf entscheidet über die letzten fehlenden Prozent. Ich habe es selbst erlebt, auf beide Arten.
Das ist der Grund, warum in Erstgesprächen meine Athletinnen und Athleten nie lange erklären müssen, worum es geht. Sie beschreiben mir Situationen, die ich alle schon selbst erlebt habe.
25 Jahre Klassenzimmer
Mein erster Beruf war Lehrer. Ich habe an der Pädagogischen Hochschule Feldkirch Lehramt für Mittelschulen studiert und danach 25 Jahre lang unterrichtet.
Diese Jahre sind der Teil meines Werdegangs, den ich im Sport am häufigsten brauche. Unterrichten heißt nämlich nicht, etwas zu wissen. Unterrichten heißt, etwas so zu erklären, dass es bei einem Menschen ankommt, der gerade an ganz anderes denkt. Ein Vierzehnjähriger in der sechsten Stunde ist in dieser Hinsicht ein härteres Publikum als jeder Weltcup-Kader-Athlet.
Für Eltern ist dieser Punkt meist der wichtigste und ich verstehe das gut. Wer sein Kind zu jemandem schickt, will wissen, ob dieser Jemand mit Jugendlichen umgehen kann. Ich habe das ein Vierteljahrhundert lang jeden Werktag gemacht, mit einer geprüften pädagogischen Ausbildung im Rücken. Das Nachwuchsprogramm Mentaltraining für junge Athleten ist genau aus dieser Erfahrung heraus entstanden.
Wie ich arbeite
Über die Jahre haben sich fünf Grundsätze herausgebildet, an denen ich mich orientiere. Sie lehnen sich an die Arbeit von Henriksen, Diment und Hansen an. Die drei forschen zu Achtsamkeit im Leistungssport.
Die Verantwortung bleibt beim Athleten. Ich nehme niemandem die Entscheidungen ab. Wer selbst steuert, bleibt auch dann motiviert, wenn ich nicht dabei bin. Und ich bin im Wettkampf nur sehr selten dabei.
Tiefs gehören dazu. Jede Karriere hat sie. Die Frage ist nicht, wie man sie vermeidet, sondern ob man Strategien hat, um wieder herauszukommen. Im besten Fall nimmt man etwas mit, das später nützt.
Der Kopf gehört in den Trainingsplan. Nicht als Notfallmaßnahme, wenn es schon klemmt, sondern als fester Bestandteil. Ein Trainingskonzept ohne mentalen Teil ist unvollständig.
Wertschätzung geht in beide Richtungen. Ich arbeite mit Menschen, die in ihrer Disziplin deutlich mehr können als ich. Diese Haltung setze ich auch umgekehrt voraus.
Ich bin kein allwissender Lehrer. Auch ich habe Tage, an denen ein störender Gedanke nach dem zehnten Versuch immer noch nicht weg ist. Wer behauptet, das sei bei ihm anders, erzählt nicht die Wahrheit.
Was ich anbiete, sind Kursmodule mit festgelegten Inhalten. Du lernst Techniken und wendest sie selbst an, im Training und im Wettkampf.
Kostenloses Erstgespräch sichernAusbildung und Qualifikation
Ich bin seit 2019 Mitglied in den Fachverbänden ÖBAM, VFAM und AHMS und seit 2025 als Experte auf der im deutschsprachigen Raum führenden Speaker-Plattform Expert Marketplace gelistet.
- Lehramtsstudium für Mittelschulen an der Pädagogischen Hochschule Feldkirch
- Masterstudium am City College of New York
- Zertifizierter Achtsamkeitslehrer
- Zertifizierter Sport-Mentalcoach
- Diplom Neuromentaltrainer
Ich gebe dieses Wissen inzwischen auch weiter. In der Ausbildung zum Mindfulness Coach bilde ich Menschen aus, die selbst mit Athleten arbeiten wollen. Viele davon kommen aus dem Trainerbereich.
Meinen Ansatz habe ich in meinem Buch „Der Achtsame Weg für Athleten“ festgehalten. Das Buch ist öffentlich nicht erhältlich. Jeder Teilnehmer der Ausbildung zum Mindfulness Coach For Sports erhält dieses Buch.
Mit wem ich arbeite
Zu meinen Athletinnen und Athleten gehören Katharina Liensberger, Lukas Feurstein und Dejan Stojanovic. Die Sportarten reichen vom Skirennlauf über Fußball und Handball bis zu Billard und Voltigieren. Dazu kommen Trainerinnen und Trainer, die das Thema in ihre Mannschaft tragen. Manche Zusammenarbeit hält länger als eine Karriere.
„Mario hat mir schon in meiner Zeit als Profitriathlet sehr geholfen. Ich konnte mich sehr viel besser fokussieren. Extrem habe ich das bemerkt, wenn ich mich richtig voll ausbelasten musste. Auch jetzt als Unternehmer und junger Papa bin ich sehr froh, mit Mario weiter zusammenarbeiten zu können.“
„Mario versteht die mentalen Herausforderungen und Probleme im Sport und bietet für so gut wie alle wichtigen mentalen Themen tolle Inputs in seinen Modulen an. Bei Mario fühlt man sich auch von Anfang an sehr willkommen und verstanden.“
Laura Kronberger,Radrennfahrerin, deutsche Meisterin U23
Über 40 Athletinnen, Athleten und Trainer haben aufgeschrieben, wie sie die Zusammenarbeit erlebt haben. Alle Referenzen ansehen. Was über meine Arbeit in Zeitungen, Podcasts und Sendungen berichtet wurde, sammle ich unter Presse und Podcasts.

Privat
Neben dem Sport ist das Reisen meine zweite große Leidenschaft. Neue Menschen und fremde Kulturen kennenzulernen, ist für mich zu einem zentralen Lebensinhalt geworden. Meine Familie teilt das und so packen wir manchmal mehrmals im Jahr die Rucksäcke und ziehen los.

Lernen wir uns kennen
Wenn du bis hierher gelesen hast, willst du vermutlich wissen, ob wir zusammenpassen. Das findest du am schnellsten in einem Gespräch heraus.
Im kostenlosen Erstgespräch erzählst du mir, wo es bei dir gerade klemmt. Ich sage dir ehrlich, ob und wie ich dir weiterhelfen kann, und welche Module dafür infrage kommen. Wenn ich der Falsche für dein Thema bin, sage ich dir auch das.
Ruf mich an unter +43 650 2634822 oder schreib mir über das Kontaktformular. Mein Standort ist Lauterach, gearbeitet wird vor Ort im Dreiländereck oder online. Mehr dazu steht auf der Seite zum Sportmentaltraining in Vorarlberg.
Unverbindlich und kostenlos.

